Tag 7 – Spessart – Mai 2019

Auch heute war das Frühstück so ausgezeichnet wie an den Vortagen und wir sind kurz danach in Richtung Alzenau losgefahren. Wir wollten die dortige Burg besichtigen.

Unterhalb der Burg konnten wir einen Parkplatz ergattern, aber eine Besichtigung ist nur mit Führung möglich und wir waren zum falschen Zeitpunkt dort.

Burg Alzenau
Burg Alzenau

Wir sind etwas durch Alzenau gebummelt und haben uns über die Kirche und andere Gebäude gewundert, welche teilweise aus buntem Sandstein und Natursteinen erbaut waren.

Katholische Kirche St Justinus in Alzenau
Katholische Kirche St Justinus in Alzenau

An einem Hinweisschild am Parkplatz gab es zwei Wanderempfehlungen und der Längeren wollten wir folgen. Von da ab verlief der Weg der siben Schmerzen in Richtung Kälberau und dann durch den Ort bis zur Wallfahrtskirche. Hier legten wir eine kurze Rast ein und statteten der Kirche einen Besuch ab.

Diese besteht, wie schon die Wallfahrtskirche in Hessenthal, aus einem alten und einem neuen Teil. Im Gegensatz zu dieser ist allerdings der alte Teil düster und dunkel und der neuere Teil hell und freundlich mit viel Licht auf Grund der großen Fenster.

Kälberauer Kirche Mariä Geburt
Kälberauer Kirche Mariä Geburt

Von hier aus sind wir dem Wanderzeichen mit dem Europaboot folgend in Richtung „Hahnenkamm“ gelaufen. Von jetzt ab geht es immer bergauf. Es weht ein leichter Wind, aber es ist doch ziemlich schwül. Unterwegs gibt es eine kleine Wanderhütte, welche wir für eine kurze Trinkpause nutzen.

Es geht schließlich weiter bergauf, bis wir schließlich nach etwa einer Stunde auf dem Kammweg ankommen. Diesen laufen wir weiter bis zum Ludwigsturm, welcher sich unmittelbar am „Berggasthof Hahnenkamm“ befindet. Wir setzen uns am Fuße des Ludwigsturmes auf dessen steinerne Bank und genießen unser mitgebrachtes Vesper. Jetzt fehlt allerdings noch ein Dessert und so besuchen wir den Berggasthof und lassen uns jeder ein leckeres Stück Kirsch-Streusel-Kuchen und einen Kaffee dazu schmecken.

Ludwigsturm
Ludwigsturm

Nach dieser ausgiebigen Schlemmerei folgen wir dem Wanderschild „Europaschiffchen“ zurück ins Tal nach Alzenau, welches wir gegen 16 Uhr erreichen.

Als nächsten wollten wir einige Brennereien in der Gegend besuchen. Das erste Ziel war die „Weingut-Feinbrennerei Simon’s“ in Alzenau-Michelbach. Dank Navi war das schnell gefunden und der erste Eindruck war schon toll. Ein netter Biergarten der zum Verweilen einlädt, befand sich direkt vor dem Hofladen. Hier wurden wir von der Chefin persönlich begrüßt.

Zuerst haben wir uns umgesehen und das ganze Ambiente und die ausgestellten Waren machen einen exquisiten eindruck. Es gibt Honig in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Edle Brände und Liköre sind ausgestellt, können probiert und gekauft werden. Es gibt Brandy, Gin, Rum und Whiskey. Vom Kümmellikör haben wir gekostet und der war so lecker, dass wir davon eine Flasche mitgenommen haben.

Da anschließend keiner mehr Lust auf einen weiteren Brennereibesuch hatte sind wir zurück in unsere Unterkunft gefahren. Hier habe ich weiter am Reisebericht geschrieben, Petra und Seija haben gelesen und danach haben wir angefangen zu packen, denn es ist der letzte Tag unserer Wanderwoche im Spessart.

Am Abend haben wir das letzte mal die vorzügliche Küche im „Landgasthof Rose“ genossen und dabei die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren lassen. Es war eine wunderschöne Zeit zusammen und unsere Freundin werden wir wieder einmal mitnehmen.

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